• Halloweenstimmung an der AMS

        • Für eine schaurig-schöne Abwechslung im Schulalltag sorgte die Halloweenaktion der SMV an der Angrüner-Mittelschule. In der Pause verwandelten fantasievoll verkleidete Schülerinnen und Schüler das Schulhaus in einen Treffpunkt für Hexen, Vampire und andere gruselige Gestalten.

          Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Die Abschlussklassen 09 und 10M boten gruselig dekorierte Kuchen und Popcorn zum Verkauf an.

          Ein besonderes Highlight war die Maskenprämierung, die von den Schülersprechern Xaver und Omar moderiert wurde. Dabei wurden die kreativsten Verkleidungen ausgezeichnet:

          * 1. Platz: Pia und Alia (6b)

          * 2. Platz: Viki (5a)

          * 3. Platz: Isabella (5a)

          * 4. Platz: Naya und Selina (6a)

          Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und ein herzliches Dankeschön an die Abschlussklassen 09 und 10M sowie an die Schülersprecher Xaver und Omar für ihren Beitrag zu dieser gelungenen Halloweenaktion!

          So wurde die Pause zu einem schaurig-schönen Erlebnis an unserer Schule.

          (Artikel+ Fotos: Kreidl)

        • Technik hautnah erleben – die 8. und 9. Klasse besucht das InfoMobil der Metall- und Elektroindustrie zu Besuch in Neustadt an der Donau

        • Wie spannend und vielseitig die Metall- und Elektroindustrie ist, konnten unsere Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen beim Besuch des InfoMobils in Neustadt an der Donau erleben.

          Im Rahmen der Veranstaltung erhielten die Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in technische Berufe und die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten der Branche. Besonders interessant waren die verschiedenen Mitmachstationen, an denen die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und technische Zusammenhänge ausprobieren konnten.

          Ob beim Experimentieren mit Stromkreisen und Zahnrädern, beim Kennenlernen einer CNC-Bohrung oder an weiteren technischen Stationen – überall waren Neugier, Geschick und logisches Denken gefragt. Durch das eigenständige Ausprobieren konnten die Jugendlichen technische Abläufe besser verstehen und erleben, wie vielfältig die Arbeit in der Metall- und Elektroindustrie ist.

          Neben den praktischen Erfahrungen erhielten die Schülerinnen und Schüler auch Informationen über unterschiedliche Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten. So konnten sie erste Eindrücke sammeln, eigene Interessen entdecken und sich mit möglichen beruflichen Perspektiven auseinandersetzen.

          Der Besuch des InfoMobils war eine abwechslungsreiche und praxisorientierte Ergänzung zur beruflichen Orientierung. Er zeigte eindrucksvoll, dass Technik nicht nur Theorie ist, sondern durch Ausprobieren und Experimentieren lebendig wird.

          Ein herzliches Dankeschön an das Team des InfoMobils für die interessante Gestaltung und die spannenden Einblicke in die Welt der Metall- und Elektroindustrie!

          (Fotos und Text: Kreidl)

        • Wandertag der Klassen 7, 7M und 9M – Unterwegs zwischen Natur, Geschichte und Abenteuer

        • Die Klassen 07, 7M und 9M verbrachten gemeinsam einen abwechslungsreichen Wandertag im Altmühltal. Nach der Ankunft führte ein kurzer Aufstieg durch den Wald zum Schulerloch, einer der bedeutendsten Tropfsteinhöhlen Bayerns. Während einer interessanten Führung tauchten die Schülerinnen und Schüler in die faszinierende Welt unter der Erde ein. Sie erfuhren, wie die imposanten Tropfsteine über viele tausend Jahre entstanden sind und welche Spuren die Steinzeitmenschen in der Höhle hinterlassen haben. Ein besonderes Highlight war das beeindruckende animierte Lichtspiel, das die Entstehung der Höhle von der Urzeit bis in die Gegenwart eindrucksvoll simulierte. Die Kombination aus Licht, Musik und Erzählung machte die geologische Entwicklung auf faszinierende Weise erlebbar und sorgte für staunende Gesichter.

          Im Anschluss ging es weiter zum AltmühlBOB, wo die Schülerinnen und Schüler auf der Sommerrodelbahn ihr Fahrgeschick unter Beweis stellen konnten. Ob rasanter Speed Bob oder gemütliche Rodelbahn – der Spaß kam dabei nicht zu kurz und das gemeinsame Erlebnis sorgte für viele fröhliche Momente.

          Mit zahlreichen neuen Eindrücken und bester Stimmung kehrten die Klassen schließlich an die Schule zurück. Der Wandertag bot eine gute Mischung aus Natur, Geschichte und Action und war so ein gelungener Abschluss des Schuljahres.

          (Text+Fotos: Kreidl)

        • Wandertag der 8. Klassen zum Kloster Weltenburg

        • Die 8. Klassen unternahmen mit ihren Klassenleitungen Fr. Banczyk und Hr. Ketterl einen Ausflug zum Donaudurchbruch. Zunächst stand das Wieserkreuz auf dem Plan - dort konnten die Schüler die wunderschöne Aussicht genießen. Durch den Wald ging es nun zu Fuß zum Kloster Weltenburg. Nach einer Stärkung und einigen Versuchen im "Stoaplattln" wurde auf einer Zillenfahrt der Donaudurchbruch erkundet. Ein Eis auf dem Kelheimer Stadtplatz durfte letztendlich nicht fehlen.

          (Text+ Fotos: Ketterl)

        • Lebensretter von morgen: Erste-Hilfe-Kurs der 8. und 9. Klassen

        • Gut gerüstet für den Notfall: Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 08, 08M und 09M haben erfolgreich an einem umfassenden Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen.

          Unter der fachkundigen Leitung unserer Lehrerin Frau Huber, die sich seit Jahren ehrenamtlich beim BRK Kreisverband Kelheim engagiert, lernten die Jugendlichen, wie wichtig schnelles und richtiges Handeln im Ernstfall ist.

          Von der stabilen Seitenlage über die richtige Wundversorgung bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung: Die Klassen packten tatkräftig an und übten die wichtigsten Handgriffe direkt in der Praxis. Dank der großen Erfahrung von Frau Huber aus ihrer Arbeit beim Roten Kreuz war der Kurs nicht nur lehrreich, sondern auch besonders praxisnah und spannend gestaltet. Der Zusatznutzen: Der Schein kann später direkt für den Führerschein genutzt werden!

          (Text+ Fotos: Ketterl)

        • Klassenfahrt der M7 ins Jugendbergheim Unterammergau

        • In der Woche vom 06. bis zum 10. Juli 2026 verbrachte die Klasse M7 erlebnisreiche Tage im Jugendbergheim Unterammergau. Bereits die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war für viele Schülerinnen und Schüler das erste kleine Abenteuer. Vor Ort erwartete die Klasse ein abwechslungsreiches Programm. Gemeinsam wurde gekocht und Pizza gebacken, außerdem fieberten alle beim Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft mit.

          Sportlich ging es bei den Wanderungen zum Pürschlinghaus weiter – einige besonders motivierte Schülerinnen und Schüler erklommen sogar den Teufelstättkopf.

          Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit dem Alpine Coaster sowie die Wanderung auf das Hörnle. Auch das Miteinander kam nicht zu kurz: Teamspiele stärkten den Zusammenhalt der Klasse, während eine Nachtwanderung mit Fackeln, ein Lagerfeuer und selbst gebackenes Stockbrot für eine besondere Atmosphäre sorgten. Beim Erkunden des Waldes und des Baches, beim Schnitzen von Stöcken und beim Entdecken der Natur konnten die Schülerinnen und Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

          Die Klassenfahrt war ein voller Erfolg. Die M7 sammelte zahlreiche neue Erfahrungen, meisterte kleine Herausforderungen, erlebte unvergessliche Momente in der Natur und hatte dabei jede Menge Spiel, Spaß und Gemeinschaft.

          (Text + Fotos: Zitzelsberger)

        • Besuch der Berufsmesse "Vocatium"

        • Unsere Schüler und Schülerinnen der Klassen 08, 08M und 09M  besuchten am 08.07.2026 die Berufsmesse "Vocatium". Diese Messe bietet durch vorab vereinbarte Einzeltermine eine einzigartige Möglichkeit, sich gezielt über verschiedene Berufsfelder und Ausbildungsplätze zu informieren. Der Besuch war ein großer Erfolg und eine wertvolle Erfahrung für dieJugendlichen. Die gezielte Vorbereitung und individuelle Beratung halfen ihnen, ihre beruflichen Ziele klarer zu definieren. 

          (Text+Fotos: Ketterl)

        • Sicher unterwegs mit dem E-Scooter

        • Am 09. und 10. Juli fand an der Angrüner-Mittelschule ein praxisnaher E-Scooter-Workshop für die Schülerinnen und Schüler statt. Geleitet wurde dieser von Herrn Zerwes, einem pensionierten Polizeibeamten, der sich ehrenamtlich bei der Kreisverkehrswacht Kelheim engagiert.

          Zu Beginn des Workshops erhielten die Teilnehmenden eine fundierte Theoriestunde. Herr Zerwes erläuterte anschaulich die aktuell geltenden gesetzlichen Regelungen rund um die Nutzung von E-Scootern. Dabei ging es unter anderem um die wichtigsten Verkehrsregeln, das richtige Verhalten im Straßenverkehr sowie die Verantwortung, die jede Fahrerin und jeder Fahrer trägt.

          Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen. Auf dem Pausenhof absolvierte die Gruppe ein abwechslungsreiches Fahrtraining, bei dem das sichere Anfahren, Bremsen, Kurvenfahren und das richtige Verhalten in verschiedenen Fahrsituationen geübt wurden. Mit viel Geduld und fachlicher Kompetenz gab Herr Zerwes wertvolle Tipps, um Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden.

          Der Workshop vermittelte den Jugendlichen nicht nur wichtige Kenntnisse über die rechtlichen Grundlagen, sondern stärkte auch das Bewusstsein für sicheres und verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr. Die Angrüner-Mittelschule bedankt sich herzlich bei Herrn Zerwes für seinen engagierten Einsatz sowie bei der Kreisverkehrswacht Kelheim für die Unterstützung dieses wichtigen Präventionsangebots.

          (Text+Fotos: Ketterl)

        • Schüler unterrichtet Schüler- Geschichtsunterricht mal anders

        • Ganz nach dem Motto „Schüler unterrichten Schüler“ erlebte die Klasse 5B heute eine besondere Geschichtsstunde am historischen Heinrichsturm in Bad Abbach. Johann Brinsteiner aus der Klasse M9, Mitglied des Heimat- und Kulturvereins Bad Abbach, führte die Schülerinnen und Schüler mit viel Engagement und Fachwissen durch die Geschichte des Turms.

          Mit spannenden Erzählungen, kleinen Denkaufgaben und interessanten Fragen bezog er die Fünftklässler aktiv in die Führung ein und weckte ihre Neugier auf die Geschichte ihrer Heimat. So wurde Geschichte nicht nur erzählt, sondern direkt vor Ort erlebbar – ein Unterricht, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

          Ein herzliches Dankeschön gilt Johann Brinsteiner für seinen großartigen Einsatz sowie dem Heimat- und Kulturverein Bad Abbach, der diese besondere Besichtigung ermöglicht hat.

          So macht Lernen Spaß – spannend, lebendig und mitten in unserer Heimat!

          (Text und Video: Hackelsperger-Bloos)

        • Bundesjugendspiele an der Angrüner- Mittelschule

        • Am Mittwoch, den 17.06., hieß es an der Angrüner- Mittelschule Bad Abbach wieder: Auf die Plätze, fertig, los! Unter der hervorragenden Organisation unseres Sportlehrers Stefan Ketterl verwandelte sich das Sportgelände in eine Wettkampfarena, in der alle Jahrgangsstufen in den Disziplinen Sprint, Weitsprung und Wurf ihr Können unter Beweis stellten. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner besten Seite: angenehm warm, trocken und genau richtig für sportliche Höchstleistungen. Mit viel Ehrgeiz, Teamgeist und jeder Menge guter Laune gaben die Schülerinnen und Schüler ihr Bestes. Angefeuert wurde lautstark – und so mancher wuchs über sich hinaus. Besonders erfreulich: Der Tag verlief ohne größere Verletzungen, dafür aber mit umso mehr strahlenden Gesichtern, spannenden Wettkämpfen und vielen persönlichen Bestleistungen. Ein großes Dankeschön geht an unsere 9. Klassen, die tatkräftig an den Stationen unterstützten und sowohl beim Auf- als auch beim Abbau fleißig mit anpackten. Ohne eure Hilfe wäre ein so reibungsloser Ablauf nicht möglich gewesen! Für die willkommene Stärkung zwischendurch bedanken wir uns herzlich bei Frau Roith und ihren fleißigen Helferinnen und Helfern. Mit leckerem Schnittlauchbrot und erfrischender Wassermelone sorgten sie dafür, dass die Energiereserven aller Sportlerinnen und Sportler schnell wieder aufgefüllt waren. Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem Stefan Ketterl für die ausgezeichnete Planung und Organisation sowie allen Lehrkräften und Helferinnen und Helfern, die diesen gelungenen Sporttag möglich gemacht haben.

          Fazit: Bestes Wetter, starke Leistungen, tolle Stimmung, leckere Verpflegung und viele lachende Gesichter – so machen Bundesjugendspiele Spaß!

           

          ( Text+ Fotos: Kreidl)

        • Die 6. Klassen legen eine Vollbremsung hin

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          Die beiden 6. Klassen nahmen in diesem Schuljahr am Verkehrssicherheitsprogramm „Achtung Auto“ des ADAC teil. Ziel des Projekts war es, das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für Gefahren im Straßenverkehr zu schaffen und ihnen wichtige Grundlagen für sicheres Verhalten im Alltag zu vermitteln.

Zu Beginn erhielten die Kinder eine anschauliche Erklärung zu den Begriffen Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg. Dabei lernten sie, dass ein Fahrzeug auch nach dem Betätigen der Bremse nicht sofort zum Stillstand kommt und dass sowohl die Reaktionszeit des Fahrers als auch die Geschwindigkeit einen großen Einfluss auf den Anhalteweg haben.

Im praktischen Teil konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen direkt anwenden. Sie schätzten verschiedene Bremswege und verglichen ihre Vermutungen mit den tatsächlichen Ergebnissen. Dabei zeigte sich, dass viele Schätzungen deutlich von der Realität abwichen. Diese Erfahrung machte eindrucksvoll deutlich, wie schwer Entfernungen und Bremswege im Straßenverkehr richtig einzuschätzen sind.

Ein besonderer Höhepunkt war die Vorführung einer Vollbremsung bei Tempo 50 auf nasser Fahrbahn. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei beobachten, wie lang der Bremsweg selbst unter kontrollierten Bedingungen ausfällt. Fast alle Kinder nahmen zudem die Möglichkeit wahr, im Fahrzeug mitzufahren und die Vollbremsung am eigenen Körper zu erleben. Diese praktische Erfahrung hinterließ einen nachhaltigen Eindruck und verdeutlichte die Bedeutung von Aufmerksamkeit und angepasster Geschwindigkeit im Straßenverkehr.

Durch die anschaulichen Erklärungen und die praxisnahen Übungen wurde das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr nachhaltig geschärft.

Ein herzlicher Dank gilt der Gemeinde sowie der Freiwilligen Feuerwehr Bad Abbach für die Unterstützung und die Bereitstellung der notwendigen Rahmenbedingungen. Ebenso bedanken wir uns beim ADAC Stiftung für die Durchführung dieses wichtigen und lehrreichen Projekts.

          (Text: Pfab, Lottes, Deisinger)(Photos: Lottes, Deisinger)

        • Drei schöne Tage in Sankt Englmar für unsere 6. Klassen

        • Nachdem die ursprünglich geplante Fahrt der beiden 6.Klassen ins Kloster Ensdorf wortwörtlich ins Wasser gefallen war, musste kurzfristig umgeplant werden. Erst am Abend vor der Abreise wurde bekannt, dass aufgrund eines Wasserschadens keine Anreise möglich ist. Zum Glück konnte noch eine Unterkunft in St. Englmar gefunden werden und so ging es vier Wochen später in den Bayerischen Wald nach St. Englmar. Bei strahlendem Sonnenschein standen viele abwechslungsreiche Aktivitäten auf dem Programm. Eine geführte Wanderung durch den Naturpark „Wildes Gebirge“ mit einem Wanderführer und einer Rangerin bot die Gelegenheit, die Natur zu erkunden und gemeinsam Zeit zu verbringen.Ein besonderes Highlight war der Abend am Lagerfeuer mit Stockbrot. Außerdem besuchten die Schülerinnen und Schüler das Museum Xperium, in dem an zahlreichen Mitmachstationen experimentiert und ausprobiert werden konnte. Für jede Menge Spaß sorgte auch der Ausflug zur Sommerrodelbahn.Trotz der kurzfristigen Planänderung wurde die Fahrt zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Die beiden sechsten Klassen konnten drei schöne Tage miteinander verbringen und viele neue Eindrücke und Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

           

          Text und Fotos: Lottes, Deisinger, Pfab

          made by M. Hackelsperger-Bloos

        • Auf den Spuren eines politischen Mordes

        • Die Klasse 09M nahm an einer spannenden Veranstaltung der Bavariathek zum Thema Demokratie und politische Gewalt teil. Unter dem Titel „Hass und Hetze statt Dialog und Demokratie“ schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines Ermittlerteams und arbeiteten an der Aufklärung eines prominenten politischen Mordfalls.Mithilfe historischer Quellen, originaler Polizeiakten und weiterer Beweismittel verfolgten die Jugendlichen verschiedene Spuren und rekonstruierten die Hintergründe der Tat. Dabei führte die Recherche in die Anfangsjahre der Weimarer Republik und zu einer Verschwörung mitten in Bayern.Die Veranstaltung bot nicht nur einen abwechslungsreichen Einblick in die Geschichte, sondern verdeutlichte auch die Bedeutung von Demokratie, politischer Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten engagiert zusammen und konnten historische Ereignisse auf anschauliche und interaktive Weise erleben. Vielen Dank an das Bavariatheksteam für das tolle Programm!

           

          Text/Foto: Schmidbauer

        • Erinnerung bewahren- Gedenken an Feliks Haberko an der Angrüner-Mittelschule

        • Mit einer bewegenden Gedenkstunde wurde an der Angrüner-Mittelschule erneut das „Feliks-Haberko-Denkmal“ enthüllt. Drei Jahre nach seiner vorübergehenden Entfernung aufgrund des Neu- und Umbaus der Schule hat die Stele nun wieder ihren festen Platz gefunden und erinnert eindrucksvoll an das Schicksal des polnischen Zwangsarbeiters Feliks Haberko.

          Rektor Heiner Bruckmüller und Konrektorin Ursula Lehle-Schönauer begrüßten zahlreiche Gäste, darunter viele Beteiligte der „ersten Stunde“ des Denkmals sowie heutige Schülerinnen und Schüler. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom Angrüner Quartett mit Iva und Alex. Besonders berührend war dabei die Darbietung des Liedes „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das der Veranstaltung einen würdevollen und nachdenklichen Rahmen verlieh.

          Landrat Christian Nerb, Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald und Schulrätin Brigitte Schönhofer-Bohrer richteten eindringliche Grußworte an die Anwesenden. Sie mahnten dazu, Erinnerung lebendig zu halten, Verantwortung zu übernehmen und sich für Menschlichkeit, Demokratie und Solidarität einzusetzen. Der Journalist und Autor Thomas Muggenthaler sprach über das Schicksal polnischer Zwangsarbeiter während der NS-Zeit und die Hintergründe seines Buches „Verbrechen Liebe“.

          Im Nationalsozialismus konnte selbst Liebe oder Mitmenschlichkeit zum Verbrechen erklärt werden. Beziehungen zwischen Zwangsarbeitern und deutschen Frauen wurden brutal verfolgt. Viele Männer wurden ohne Gerichtsverfahren hingerichtet, Frauen deportiert. Oft genügte bereits ein Verdacht oder eine Denunziation.

          Die Geschichte von Feliks Haberko wurde in Bad Abbach jahrzehntelang verdrängt. Erst durch die Recherchen von Thomas Muggenthaler rückte sein Schicksal wieder ins öffentliche Bewusstsein. Feliks Haberko, ein junger polnischer Schuhmacher, wurde am 16. Oktober 1942 um 10.05 Uhr in Bad Abbach hingerichtet. Ihm wurde „verbotener Umgang“ vorgeworfen – Beweise dafür gab es nie.

          Den Anstoß zur intensiven Auseinandersetzung mit diesem Thema gab im Jahr 2016 eine Filmvorführung von „Verbrechen Liebe“ an der Angrüner-Mittelschule. Schülerinnen und Schüler begannen daraufhin, selbst zu recherchieren und sich mit dem Schicksal von Feliks Haberko auseinanderzusetzen. Sie besuchten unter anderem das Konzentrationslager Flossenbürg und den dortigen Steinbruch, in dem Haberko unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten musste.

          Aus diesem Engagement entstand der Wunsch, ein würdiges Denkmal zu schaffen. Mit Unterstützung der Angrüner Stiftung, des Künstlers Hans Prüll sowie des ehemaligen Lehrers Josef Sedlmeier entstand eine eindrucksvolle Stele aus Granit aus dem Flossenbürger Steinbruch. Die 100 handgeschmiedeten Schusternägel am oberen Abschluss symbolisieren den Beruf des jungen Mannes.

          Bereits am 16. Oktober 2017 – exakt 75 Jahre nach seiner Hinrichtung – wurde das Denkmal erstmals enthüllt. Seitdem hält die Angrüner-Mittelschule das Andenken an Feliks Haberko lebendig und setzt damit ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen.

          Besonders bewegend war bei der diesjährigen Gedenkstunde die Schilderung von Gertrud Hackelsperger. Sie berichtete, dass Feliks Haberko ihrer kleinen Schwester einst lediglich geholfen habe, die heruntergerutschte Hose hochzuziehen, nachdem das Gummiband gerissen war. Seine Hilfsbereitschaft könnte ihm letztlich zum Verhängnis geworden sein. Ihre Worte machten deutlich, wie schnell Menschen damals Opfer von Denunziation und Fremdenhass wurden.

          Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Erinnerungskultur gerade an Schulen ist. Geschichte braucht Gesichter und Namen – nur so bleibt sie lebendig. Die Angrüner-Mittelschule trägt nicht umsonst den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

          Möge das Denkmal weiterhin dazu beitragen, Erinnerung zu bewahren, Verständnis zu fördern und unsere demokratischen Werte zu schützen. Denn: Nie wieder ist jetzt.

          (Artikel: M. Wahode - abgeändert von Kreidl  Fotos: Wahode, Hackelsperger-Bloos)

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        • Großes Fußballturnier der Angrüner-Mittelschule

        • Großer Einsatz, spannende Spiele und starke Teamleistungen prägten das diesjährige Fußballturnier der Angrüner Mittelschule auf dem Kunstrasenplatz des TSV Bad Abbach. Insgesamt nahmen rund 160 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 an dem sportlichen Großereignis teil und sorgten für beste Stimmung auf und neben dem Platz.

          Gespielt wurde in vier getrennten Turnieren: Jungen 5/6, Mädchen 5/6, Jungen 7/8/9 sowie Mädchen 7/8/9. Besonders spannend war dabei die Zusammensetzung der Mannschaften: Die Teams wurden bewusst klassenübergreifend gemischt, sodass neue Gruppen entstanden und viele Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Mitschülerinnen und Mitschülern anderer Klassen aufliefen. Insgesamt gingen dadurch 21 Mannschaften an den Start.

          Auf dem Kunstrasenplatz wurden drei Spielfelder eingerichtet, sodass parallel gespielt werden konnte. Je nach Teilnehmerzahl unterschieden sich die Spielmodi: Während in einigen Wettbewerben jeder gegen jeden antrat, spielten die älteren Jungen zunächst in zwei Gruppen mit anschließendem Finale um den Turniersieg. Jedes Spiel dauerte zwölf Minuten und bot viele spannende Szenen, Tore und faire Zweikämpfe.

          Perfekt organisiert wurde das Turnier von Elija Härtl, Stammspieler beim Regionalligisten DJK Vilzing. Unterstützt wurde er dabei engagiert vom gesamten Lehrerkollegium der Schule, wodurch ein reibungsloser und rundum gelungener Turniertag ermöglicht wurde.

          Neben dem sportlichen Ehrgeiz standen vor allem Fairness, Teamgeist und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt des Turniertages. Die Schülerinnen und Schüler feuerten sich gegenseitig an, unterstützten ihre Teams und sorgten für eine tolle Atmosphäre auf der gesamten Anlage.

          Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Die Klasse 9M organisierte gemeinsam ein Grillangebot und kümmerte sich engagiert um die Verpflegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Zuschauer.

          Zum Abschluss des gelungenen Turniertages wurden die Siegerteams mit Urkunden und kleinen Preisen ausgezeichnet. Das Fußballturnier war damit nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein schönes Zeichen für Zusammenhalt und Gemeinschaft an der Schule.

          Ein herzlicher Dank gilt außerdem dem TSV Bad Abbach, der der Schule die Nutzung des Kunstrasenplatzes ermöglicht und damit optimale Bedingungen für das Turnier geschaffen hat.

          (Artikel: Kreidl, Härtl; Fotos: Kreidl, Hackerlsperger-Bloos)

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        • Forschen, entdecken, ausprobieren- Lernen mitten im Wald

        • Raus aus dem Klassenzimmer und hinein in die Natur: Für die 5. Klassen der Angrüner Mittelschule Bad Abbach ging es heute ins Grüne Klassenzimmer im Gemlinger Wald. Dort wartete ein Vormittag voller spannender Experimente, echter Naturerlebnisse und vieler neuer Eindrücke auf die Schülerinnen und Schüler.

          Zum Start wurden die Klassen von Herrn Luitpold Gerl begrüßt, dem Besitzer des Waldes. Er erklärte den Kindern, warum der Wald ein besonders schützenswerter Lebensraum ist, welche Regeln dort gelten und wie gefährlich die derzeitige Waldbrandgefahr werden kann. Eindrucksvoll zeigte er den Schülerinnen und Schülern sogar eine Stelle, an der erst vor Kurzem ein Feuer gelegt worden war. So wurde schnell klar: Schon kleine Unachtsamkeiten können große Folgen für Natur und Tiere haben.

          Danach übernahmen zwei Referentinnen von NANU – Naturschutz und Naturerlebnis – und verwandelten den Wald für die Kinder in ein echtes Forschungsgebiet.

          In kleinen Forscherteams machten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach den geheimen Bewohnern des Waldbodens. Mit Schaufeln, Lupen und Mikroskopen wurde gegraben, untersucht und bestimmt. Dabei entdeckten die Kinder zahlreiche kleine Lebewesen und erfuhren, welche wichtige Aufgabe diese für den Wald übernehmen.

          An einer zweiten Station drehte sich alles um den Aufbau des Waldbodens. Die Schülerinnen und Schüler bauten eigene Bodenmodelle in Flaschen und testeten anschließend, wie gut diese Wasser reinigen und filtern können. Dabei wurde schnell deutlich: Ein gesunder Waldboden funktioniert wie eine natürliche Filteranlage der Natur.

          Besonders beeindruckend war, mit wie viel Begeisterung, Teamarbeit und Neugier die Kinder bei der Sache waren. Es wurde ausprobiert, diskutiert, beobachtet und gelacht – Lernen zum Anfassen eben.

          Ein Vormittag voller spannender Entdeckungen, praktischer Erfahrungen und echter Naturabenteuer, der den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

          Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Wasöhrl vom Bund Naturschutz Bad Abbach, die diesen besonderen Vormittag ermöglicht hat, sowie Herrn Luitpold Gerl, der das Grüne Klassenzimmer und den Gemlinger Wald erneut für unsere Schülerinnen und Schüler geöffnet und unterstützt hat.

           

          (Artikel+ Video: Hackelsperger-Bloos; Fotos: Müller, Härtl, Wickert)

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